FAQ

Häufige Fragen

Was Vorstände, Geschäftsstellen und Bewirtschaftungen uns vor einer Einführung fragen. Und ehrliche Antworten.

Allgemein

Flink ist eine digitale Plattform, die speziell für Wohnbaugenossenschaften entwickelt wurde. Sie bündelt Kommunikation, Verwaltung und Gemeinschaftsleben an einem Ort: Mitteilungen von Vorstand und Geschäftsstelle, Schadenmeldungen, Reservationen von Gemeinschaftsräumen und Ressourcen, Dokumente wie Statuten und Protokolle, sowie den Austausch unter Bewohnenden.

Flink gibt es als Mobile-App (iOS und Android) und als Web-Applikation. Dazu kommen ein Ticketing für Bewirtschaftung und Hauswarte sowie ein Admin-Cockpit für die Geschäftsstelle.

Flink wird heute von Genossenschaften mit rund 100 bis über 5'000 Wohnungen genutzt. Den grössten Hebel hat es ab etwa 200 bis 300 Wohnungen, bei mehreren Siedlungen und einer eigenen Geschäftsstelle oder professionellen Bewirtschaftung. Besonders sinnvoll wird der Einsatz, wenn Sie heute viel über E-Mail-Verteiler, Aushänge im Treppenhaus oder Excel-Listen organisieren und dabei an Grenzen stossen.

Bei weniger als 150 Wohnungen passt Flink nicht immer. Wir sagen Ihnen das ehrlich.

Stand Sommer 2026 nutzen 16 Wohnbaugenossenschaften in der Deutschschweiz Flink, mit über 13'000 Bewohnerinnen und Bewohnern in mehr als 140 Siedlungen. Vertreten sind kleinere Genossenschaften, deren erste 100 Wohnungen noch im Bau sind, bis zur grössten Wohnbaugenossenschaft der Schweiz mit über 5'000 Wohnungen. Alle Referenzen finden Sie auf der Referenzseite.

Das hängt weniger von Funktionslisten oder Wohnungszahlen ab als davon, was Sie erreichen wollen. Fragen, die sich in Gesprächen mit anderen Genossenschaften bewährt haben:

  • Welchen Nutzen wollen Sie stiften? Effizientere Verwaltung, mehr Gemeinschaft, bessere Kommunikation zwischen Vorstand und Bewohnerschaft, oder alle drei? Flink ist dort am stärksten, wo Verwaltung und Gemeinschaft zusammen gedacht werden.
  • Welche Prozesse wollen Sie ablösen? Je mehr davon heute über E-Mail-Verteiler, Excel-Listen oder Aushänge laufen, desto grösser der Hebel.
  • In welcher Phase stehen Sie? Vor dem Erstbezug eines Neubaus, im Generationenwechsel, beim Zusammenführen mehrerer Siedlungen oder im stabilen Alltag: Flink wächst mit.
  • Wie verwalten Sie sich? Eigenverwaltung, Milizmodell mit Kommissionen oder externe Bewirtschaftung: Rollen und Berechtigungen lassen sich passgenau abbilden.
  • Wie ist Ihre Bewohnerschaft? Flink ist so gestaltet, dass auch wenig digital-affine Personen mitkommen, und bietet parallel Wege für Menschen, die nicht digital teilnehmen möchten.

Wenn Sie unsicher sind, vereinbaren Sie am einfachsten eine Demo. In einem kurzen Gespräch sehen wir gemeinsam, ob und wie Flink Ihren Zielen dient.

Die entscheidende Frage ist: Was passiert, nachdem jemand einen Schaden gemeldet oder einen Raum reserviert hat? Flink ist nicht nur ein Informationskanal, sondern verbindet Bewohnende, Geschäftsstelle und Bewirtschaftung in einem Prozess, mit Status, Verlauf und Anbindung an Ihr ERP. Website und Intranet können bestehen bleiben, Flink verlinkt darauf.

Einführung und Onboarding

Das Tempo bestimmen Sie: Wir richten uns nach Ihrer Situation, Ihrer Timeline und den Verfügbarkeiten in Ihrem Team und bringen die Erfahrung aus 16 Einführungen mit. Der Aufwand auf Ihrer Seite liegt im Schnitt bei fünf bis zehn Arbeitstagen, je nach Ausgangslage und Datenstand: Funktionsumfang, Branding, Räume und Regeln, Dokumente, Göttis und Gotten. Import, Konfiguration, Schulungen und Vorlagen übernehmen wir, begleitet von einem Jour fixe alle ein bis zwei Wochen. Den Ablauf im Detail finden Sie auf der Seite Einführung.

Sie wechseln, wenn sie erleben, dass etwas passiert: Die Meldung wird bearbeitet, die Reservation ist bestätigt, die Mitteilung kommt zuerst in Flink. Bei Lägern Wohnen hatten sich nach 24 Stunden 300 Bewohnende registriert, bei der Kalkbreite war nach zehn Tagen über die Hälfte an Bord. Flink ist kein Pflichtkanal. Was funktioniert, darf bleiben.

Dafür gibt es das Götti-Konzept: Digital versierte Bewohnende helfen Nachbarinnen und Nachbarn beim Einstieg. Die App ist bewusst einfach gehalten. Und für alle, die nicht digital teilnehmen möchten, bleiben Aushang, Telefon und Briefkasten offen. Die Geschäftsstelle kann Mitteilungen weiterhin parallel auf Papier verteilen.

Der günstigste Moment ist vor dem Erstbezug eines Neubaus: Alle ziehen gleichzeitig ein, alle lernen die App als Teil des Einzugs kennen. Gut geeignet sind auch ein Generationenwechsel im Vorstand, die Zusammenführung mehrerer Siedlungen oder ein anstehendes Kommunikationsprojekt. Es geht aber auch im stabilen Alltag, dann meist mit einem konkreten Prozess als Aufhänger.

Vertrag und Weiterentwicklung

Jahresvertrag mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende. Ihre Daten können Sie jederzeit als CSV oder XLSX exportieren.

Anforderungen können Sie jederzeit einbringen. Ein bis zwei Mal pro Jahr besprechen wir sie zusätzlich im Workshop mit allen Genossenschaften. Alles, was mehreren Genossenschaften nützt, wird für die Plattform entwickelt und kommt allen zugute. Individuelle Entwicklungen, die ausschliesslich Ihre Genossenschaft betreffen, setzen wir auf Anfrage um.

Datenschutz und Sicherheit

Flink wird nach Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) betrieben. Jede Genossenschaft ist ein eigener Mandant mit eigenen Daten, Rollen und Berechtigungen. Panter betreibt die Plattform aus Zürich. Daten werden nie an Dritte verkauft oder für Werbung genutzt. In elf Jahren Betrieb gab es keinen Datenschutzvorfall.

Öffentliche Beiträge im Feed sind für alle sichtbar und werden durch die Genossenschaft moderiert. Private Gruppen und Direktnachrichten kann auch die Verwaltung nicht mitlesen. Bewohnende bestimmen selbst, ob Telefonnummer und E-Mail für andere sichtbar sind.

Flink liefert Vorlagen für Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung und Impressum. Ihre Genossenschaft passt sie im Admin-Cockpit selbst an. Bei Reservationen können Sie pro Ressource eigene Bedingungen hinterlegen.

Technik und Integration

Stammdaten kommen aus Ihrem Bewirtschaftungssystem: AbaImmo (Abacus), ImmoTop (W&W), Dynamics (Microsoft) oder per Datei-Import (XML, CSV, TSV). Schadenmeldungen bearbeiten Bewirtschaftung und Hauswarte im Ticketsystem von Flink, dafür braucht es kein weiteres System. Wer Aufträge bereits in einem eigenen System führt, etwa in Dynamics (Microsoft) oder in der Rapport- und Auftragslösung Amacos, übergibt Tickets optional dorthin, per Knopfdruck oder automatisch. Der Status kommt zurück. Ebenfalls optional: Dormakaba, Schlüsselkasten und Datatrans. Details auf der Seite Integrationen.

Fast jedes Bewirtschaftungssystem kann Bewohner- und Objektdaten exportieren. Diesen Export lesen wir per Datei-Import ein, auf Wunsch automatisiert per SFTP. Für weitergehende Anbindungen steht eine REST API mit Webhooks zur Verfügung. Wir schauen uns Ihre Ausgangslage gemeinsam an.

Ja, optional. Die App erscheint dann unter dem Namen und mit dem Logo Ihrer Genossenschaft im App Store und bei Google Play, wie «Wink» bei der ABZ. Funktional gibt es keinen Unterschied zur Flink-App. Ohne eigene App nutzen Ihre Bewohnenden die Flink-App und wählen dort Ihre Genossenschaft.

Die Oberfläche ist heute auf Deutsch. Die Plattform ist technisch für weitere Sprachen vorbereitet; Inhalte wie Mitteilungen und Dokumente können Sie in jeder Sprache publizieren.

Weiterentwicklung und Support

Neue Funktionen kommen in regelmässigen Releases. Anforderungen der Genossenschaften nehmen wir laufend auf und bauen sie ein. Dazu kommen ein bis zwei Workshops pro Jahr, in denen alle Genossenschaften ihre Prioritäten einbringen. Panter plant daraus die Weiterentwicklung. Über Neuerungen informieren wir mit den «Flink Updates» und direkt in der App. Aktuell in Arbeit: Newsletter-Editor, GV-Anmeldung mit QR-Check-in, weitere Schnittstellen und KI-gestützte Zusammenfassungen.

In zwei Stufen: Ihre Geschäftsstelle ist erste Anlaufstelle für Bewohnende, mit Hilfetexten direkt in der App. Panter ist zweite Anlaufstelle für Ihre Geschäftsstelle, per E-Mail und Ticketing. Dazu kennen Sie Ihre Ansprechperson persönlich und machen mit ihr halbjährlich eine Standortbestimmung.

Ja. Individuelle Module bauen wir auf Anfrage auf derselben Plattform. Ist eine Funktion für mehrere Genossenschaften relevant, wird sie Teil des Standards.

Ihre Frage ist nicht dabei?

Schreiben Sie uns oder vereinbaren Sie eine Demo. Wir antworten innert eines Arbeitstages.